Aber ich habe die Gegenwart Jesu erlebt…
Häufig hört man von religiösen Menschen, dass sie zum Glauben gefunden haben, als sie Jesus in ihrem Leben erlebt haben. Oder sie haben Jesus ganz nah gespürt, als sie bereits gläubig waren. Was ist von diesem Argument der persönlichen Gotteserfahrung zu halten?
Gar nichts! Es zeigt vielmehr die immense Macht unseres Gehirns zur Interpretation und Halluzination.
Es ist nämlich eine Tatsache, dass diese Menschen
- Shiva ganz nah bei sich gespürt hätten, wenn sie im Kulturraum des Hinduismus leben würden,
- Zeus’ Gegenwart erlebt hätten, wenn sie im alten Griechenland gelebt hätten,
- Mohammed auf seinem geflügelten Pferd gen Himmel gesehen hätten, würden sie im islamischen Kulturraum leben oder
- die allgegenwärtige Macht Thors gespürt, würde man sie im Skandinavien der Wikingerzeit befragen.
Die Gotteserfahrung der einzelnen Menschen ist durchweg stark geprägt von der eigenen religiösen Kultur oder dem religiösen Wissensstand der Person. Und dabei geht es nicht um verschiedene Ausprägungen einer “allumfassenden” Gottheit, sondern meist um spezifische, mit unterschiedlichen Details ausgestattete Götter, was stark gegen die Authentizität dieser Erfahrungen spricht.


10. Juni 2010 um 08:43
Jesus ist der Sohn Gottes, also ein Gott und der einzige Heilsweg der Menschen.
Ihn mit einem sündhaften “Propheten” namens Mohammed gleichzusetzen, einem Mörder der Ungläubigen, grenzt an Gotteslästerung.
Die Götter des Buddhismus und Hinduismus sind eine von Menschen zusammengebastelte Glaubensrichtung.
Gotteserfahrung mit Jesus haben tausende Moslems, Atheisten und Menschen aus anderen Glaubensrichtungen gemacht.
Nicht mit dem Kopf,
sondern zuerst mit dem Herzen.
Wenn ich an Frieden denke, habe ich noch lange kein Friedensgefühl in mir, wie Jesus allein es mir schenken kann.
Wenn ich an Liebe denke, habe ich dieses noch lange nicht im Herzen und kann es mir auch nicht herbeizaubern.
Gotteserfahrung hat nicht unbedingt mit der eigenen Kultur oder dem eigenen Wissensstand zu tun.
11. Juni 2010 um 20:41
Hi Theo,
danke für deinen Kommentar.
“Jesus ist der Sohn Gottes, also ein Gott und der einzige Heilsweg der Menschen.”
Woher weißt du das? Welche Belege hast du dafür, außer dass Nomaden bzw. Leute vor Tausenden von Jahren einmal gesagt haben? Wie argumentierst du gegen einen Moslem, in dessen heiligem Buch steht, Gott habe keinen Sohn?
“Ihn mit einem sündhaften “Propheten” namens Mohammed gleichzusetzen, einem Mörder der Ungläubigen, grenzt an Gotteslästerung.”
Gotteslästerung ist ein Verbrechen ohne Opfer, also halb so schlimm
“Die Götter des Buddhismus und Hinduismus sind eine von Menschen zusammengebastelte Glaubensrichtung.”
Ist dir klar, dass JHWH einst neben diversen anderen kananitischen Göttern stand? Er war ein Gott von vielen, soll sogar eine Frau gehabt haben (Ashra). Nur durch die kriegerischen Beutezüge der Israeliten hat sich der Glaube an JHWH verbreitet und die anderen Götter wurden ausgerottet. Was macht also die Existenz JHWHs wahrscheinlicher als die des Hindusimus (der Buddhismus hat keine Götter, ganz nebenbei)?
“Gotteserfahrung mit Jesus haben tausende Moslems, Atheisten und Menschen aus anderen Glaubensrichtungen gemacht.”
Ja, und sogar Hippies auf LSD oder Leute, die sich einen Helm mit Elektromagneten aufsetzen. Für eine Gotteserfahrung braucht es keinen Gott, sondern Hirnchemie. Allein die Tatsache, dass solche Erfahrungen bei Menschen unterschiedlichster Religion (oder totaler Abwesenheit von Religion) auftreten, zeigt doch, dass eben NICHT der jeweilig dafür verantwortlich gemachte Gott dahinter stehen kann.
12. Juni 2010 um 11:47
Hallo admin,
hier meine Antwort auf deine erste Frage:
“Wie argumentierst du gegen einen Moslem, in dessen heiligem Buch steht, Gott habe keinen Sohn?”
Der Islam wurde erst durch Mohammed im 6. Jahrhundert ins Leben gerufen. Der Koran wurde ihm durch einen Engel, der MOhammed würgte, übermittelt.
Der Unterschied zwischen Koran und Bibel ist so groß wie Tag und Nacht.
Es gibt genug Informationsquellen zum Islam.
Hier sei nur mal eine genannt:
http://www.derprophet.info/inhaltsverzeichnis.htm
Grob gesagt ist der Islam intolerant und gewalttätig gegenüber Ungläubigen und darf uns alle zu seinem eigenen Vorteil (Taqiyya)
täuschen.
In der Bibel steht:
2Kor 11,14 Kein Wunder, denn auch der Satan tarnt sich als Engel des Lichts.
Gal 1,8 Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel.
Gotteserfahrung hat nichts mit Hirnchemie zu tun. Gott ist eine Person, ein Geist der exisitiert. Man nimmt über das Gehirn wahr, aber nur durch die Seele oder den Geist.
Es mag sein, dass Gott neben anderen Göttern verehrt wurde. Doch spätestens seit Abraham offenbarte er sich als wahrer Gott.
Gottes Wege sind unergründlich.
Wenn er sich Menschen mit oder ohne Glauben zeigt, hat das alles seinen Grund. Äußerlich nicht wahrzunehmen, doch nur Gott weiß wie die Seele des auserwählten Menschen aussieht.
17. Juli 2011 um 21:01
Es ist hier echt lustig, die Kommentare von Gläubigen Menschen zu lesen. Oh mann, da Kriegt man Kopfweh!
Theo, du hälst den Islam also für die Religion des Satans! Aber die Katholische Kirche hat Menschen, ca. 10.000.000, Gefoltert, gejagt und ermordet auf Bestialischte weise, die man sich erdenken kann! Selbst Adolf Hitler war nicht so Radikal im Hass auf anders Denkende als die Katholische Kirche! Gottseidank sind Stark Gläubige meist so doof wie Toast, da Religion grundsätzlich Leute anzieht, dies mit dem Logischen Denken nicht so haben! Wenn jetzt wieder einer kommt und sagt, er hatte ne 2 in Mathe, er sei ja so logisch, dann hat er nicht kapiert, warum Mathe Logik ist! Es ist ein Unterschied ob in der Kirche oder Schule einer da Steht und sagte Rechne dies und rechne das! Alles was ich tue ist Befehle auszuführen! Das ist so als ob jemand sag, steh auf und gehe zum Nachbarn und sag ihm, das er doof ist! Gesagt getan, durchgeführt, Oh mann ist der Logisch, der hat die Aufgabe gelöst! Und dabei sein Hirn abgeschaltet! Interesanter Weise Glauben Gläubige weil sie im Dumm sein gut sind, das sie logisch sind! Wer verwendet Mathe denn Logisch? Na nehmen wir mal z.B. Stephen William Hawking! Der weiß wie und wann Mathe Logik ist! Aber der Katholik kann 1 und 1 Ausrechnen! Auf Befehl! Toll! Der muss echt nen superhirn sein! Jetzt stelle man sich vor, die Wären Logisch gewesen, die Katholiken! Die hätten dann 1. Wahrscheinlich den Papst zur Hölle geschickt, oder eben 20 Tausend mal besseren Erfolg beim Jagen von andersdenkenden Individuen gehabt. Aber würde Religion auf Verstand setzen wären all die Gräultaten nie passiert, weil die Menschen dann nämlich das was man Gehirn nennt genutzt und nicht abgeschaltet hätten! Wie Genial! Der Papst ist die Stimme Gottes! Da kann er ja alles befehlen, da ja alles Gottes wille ist! Super! Naja gut, Adolf musste das nicht sagen, denn da sind die Katholiken ja von ausgegangen, das er die Wiedergeburt Jesus ist und sich nun an den Juden Rächt! Da sieht man was Passiert, wenn Katholiken oder sagen wir Gläubige Denken! Da war se wieder, die 1+1 Rechnung! Sind ja voll Logisch diese Anhänger! Das Glauben heute Übrigends immer noch einige Idioten! Ach entschuldigung, Idioten sagt man ja nicht! man sagt ja Bildungsferne Schichten! Sorry. Wie auch immer! Wie Betet man denn jetzt? Setzt man den Arm zum Hitlergruß an nach dem Gebet und sagt Heil? Die dummheit Gläubiger Menschen ist und wird weiterhin kaum zu Übertreffen sein!
22. Juli 2011 um 22:25
@ Nilsi Pilzi: Unrecht hast du insgesamt nicht, ich hätte es nun aber nicht so drastisch ausgedrückt. So schafft man sich selbst doch wieder nur Angriffspunkte.
@ Theo: Gotteserfahrung als solches muss tatsächlich nichts mit eigener Kultur oder eigenem Wissensstand zu tun haben. Aber genau dann ist es doch auch sehr unlogisch, “Gotteserfahrung mit Jesus haben tausende Moslems, Atheisten und Menschen aus anderen Glaubensrichtungen gemacht.” zu sagen. Das Christentum gehört nämlich zu Wissensstand und Kultur. Wenn man nichts von Jesus weiß, wie soll man dann automatisch die Gotteserfahrung mit dem Wort “Jesus” bezeichnen, wenn man nicht in einer christlichen Kultur aufwuchs, wie soll man dann die Gotteserfahrung mit Liebe, Frieden etc. (von Jesus gezeigt/erfahrbahr gemacht) verbinden können. Man kennt doch schlichtweg die christlichen Begriffe nicht! Und andere Religionen so zu diffamieren ist schon überhaupt kein christliches Verhalten. Wenn Dir Jesus den Frieden gebracht hat, dann hast Du es doch eigentlich nicht nötig, mit anderen abzurechnen…